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Unser Kinder-Förder-Programm (Kiruba)

Unterstützung in der Familie

Mit einem neuen Programm zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihren Familien in Indien, will der Christliche Missionsdienst zusätzlich Kindern helfen.

Auch in Indien hat sich inzwischen die gesellschaftliche Einstellung zu Kindern aus Heimen oder anderen Einrichtungen gewandelt. Während früher die Kinder in diesen Einrichtungen gesellschaftlich angesehen waren und man von ihnen eine gute Ausbildung erwartete, hat man heute in Indien in einigen Regionen ein abgewandeltes Bild. Gerade dort wollen wir die Kinder in den Familien fördern, um ihnen keine weiteren gesellschaftlichen Nachteile entstehen zu lassen.


Gemeinsames Projekt mit den Kirchengemeinden vor Ort

Ziel der Arbeit des Kinderhilfswerkes ist es auch, die Kirchengemeinden vor Ort zu stärken. Daher bieten wir den Gemeinden eine Zusammenarbeit an und betreuen Kinder in den Gemeinden.

Etwa 18 km von Vaniyambadi, in Alangayam haben wir mit zunächst 50 Kindern dieses neue Projekt begonnen. Als Partner vor Ort haben wir hierzu eine Lutherische Kirchengemeinde, die St. Paul-Gemeinde mit ihren Pastor Rev. M. Sabathy gewinnen können. Hier werden Kinder der 1. bis 4. Klasse betreut.


Unterstützung in der Familie

Der in Indien für das neue Förderprogramm verwendete Name ist „Kiruba“. Dies bedeutet so viel wie Segen oder Gnade.

In den KIRUBA-Einrichtungen beginnt die Betreuung nach der Schule ab 16 Uhr. Zunächst erhalten die Kinder eine kleine Mahlzeit und dürfen etwa eine Stunde spielen um etwas Abwechslung zum Schulunterricht zu schaffen. Anschließend werden die Haushausgaben für den nächsten Schultag erledigt, bevor jedes Kind nach seinen Bedürfnissen noch Nachhilfe in einzelnen Fächern erhält. Um 19 Uhr gibt es dann noch ein Abendessen, bevor die Kinder nach Hause gehen.

Die Mahlzeiten werden alle in der Einrichtung unter der Aufsicht der dortigen Köche hergestellt. Hierdurch ist deren Qualität und Quantität gewährleistet.

Auch die Eltern der Kinder haben sich sehr positiv über die neue Betreuungseinrichtung geäußert. Diese Eltern, die meist als Tagelöhner arbeiten und nur wenig Einkommen haben, sind mit der Betreuung ihrer Kinder üerfordert. Sie haben weder die Zeit, ihre Kinder selber zu versorgen, noch die finanziellen Mittel, sie durch private Einrichtungen versorgen zu lassen. Für diese Familien ist die Tagesbetreuung der Kinder und die Unterstützung in der Familie mit allen Schulmaterialen, Arztkosten und Lebensmitteln ein großer Segen.