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Denkt man an die Philippinen, sehen die meisten die schönen Strände und Urlaubsgebiete vor sich. Doch auf den über 7.000 Inseln gibt es viel Armut.
Daher begann der Christliche Missionsdienst mit seiner Partnerorganisation, dem Christian Mission Service Philippines im Jahr 1988 mit dem Aufbau eines Kinderdorfes und von Tagesstätten, um den Kindern in den ärmsten Gebieten helfen zu können.


1990 wurde dann die erste Einrichtung im Kinderdorf in Naic eingeweiht, in dem heute etwa 50 Kinder leben. Im Kinderdorf in Naic und den Tagesstätten in Pinagbuhatan, Calaca und Sipocot werden inzwischen über 700 Kinder und Jugendliche aus den Slums der Großstädte betreut. Im Jahr 2007 wurde auch die Arbeit in der Tagesstätte in Sipocot aufgenommen, in der nun ungefähr 120 Kinder, darunter 10 gehörlose Kinder, betreut werden.


Gerade die schulische Vorausbildung in den Tagesstätten ist für die Kinder besonders wichtig. Denn ohne diese Vorschule, die mit einer Prüfung und einem Abschlusszeugnis beendet wird, können die Kinder keine weiteren Bildungsmöglichkeiten wahrnehmen. Aber leider gibt es nicht ausreichend Betreuungsplätze, das heißt, dass es immer noch Kinder gibt, die keine Vorschulausbildung genießen und deshalb nie eine Schule besuchen können. In der Einrichtung in Sipocot bieten wir darüber hinaus gehörlosen Kindern die Möglichkeit, eine Vorschule mit besonderen Lehrmethoden zu besuchen.


 Das Kinderdorf in Naic

Naic ist eine Stadt mit etwa 87.000 Einwohnern in der Provinz Cavite auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 40 km von Manila, der Hauptstadt der Philippinen entfernt. Naic ist geprägt von der Nähe
zur philippinischen Hauptstadt mit ihren großen Slum-Gebieten am Rande der Stadt. Viele Bewohner der Slums leben als Tagelöhner oder Obdachlose in einfachen Hütten ohne Ausbildung und ohne gesicherten
Lebensunterhalt. Unter dieser, vom täglichen Hungern geprägten Situation leiden besonders die Kinder dieser Gebiete.

Im Jahr 1990 wurde daher das Kinderdorf Naic in San Roque, einem Stadtteil mit anfangs 40 Kindern durch den CMD und deren Partner auf den Philippinen, dem CMSP eröffnet. Doch bereits nach wenigen
Wochen waren die vier Gebäude nicht mehr ausreichend, da die Zahl der Heimkinder schnell auf 80 und weiter auf 150 Kinder anstieg.