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Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

In den Einrichtungen des Christlichen Missionsdienstes leben etwa 10.000 Kinder und Jugendliche. Nur etwa 5.000 von diesen Kindern werden regelmäßig durch Pateneltern, die bereit sind, für die Kinder zu sorgen, unterstützt. Die übrigen Kinder werden aus allgemeinen Spendeneingängen versorgt.

Dabei steht jedoch bei einer Patenschaft nicht die regelmäßige finanzielle Unterstützung im Vordergrund, sondern der Kontakt, der sich durch die Patenschaft und einen Briefwechsel ergibt. Jene Kinder, die in ihrer kurzen Kindheit nur Not und Elend erlebt haben, bekommen durch den Briefkontakt das Gefühl, dass es einen Menschen gibt, der sie nicht nur unterstützt, sondern sich auch um sie sorgt. Dies baut das Selbstbewusstsein der Kinder wieder auf. Gerne können Sie unverbindlich bezüglich einer Patenschaft bei uns anfragen.

Sind Patenschaften sinnvoll?

Mit Patenschaften helfen wir Kindern, deren Angehörige nachweislich unter der Armutsgrenze leben, die Vollwaisen oder Halbwaisen sind oder die uns durch die jeweiligen Jugendämter zugewiesen werden. Diese Kinder hätten ohne Aufnahme und Heimplatz keine Chance einer gesunden Ernährung und einer soliden Schulbildung. Auch eine berufliche Qualifizierung wäre so ernsthaft in Frage gestellt. Wir möchten helfen!

Vor einigen Jahren wurde in Deutschland heftig um Patenschaften gestritten. Man helfe einigen Wenigen, lautete die Kritik, und lasse die Anderen auf der Straße. Man gebe ihnen einige Jahre Nahrung und Kleidung, entwöhne sie in den Heimen ihrem normalen Lebensstandard und entlasse sie ohne Ausbildung, aber mit verloren gegangener Anpassungsfähigkeit wieder ins Elend. Genau das Letztere wollen wir nicht. Deshalb ist eine Patenschaft nur sinnvoll, wenn sie keine Einbahnstraße in die Sackgasse bedeutet. So ist eine berufliche Qualifizierung über die Schule hinaus wichtig und ein angemessener Lebensstandard, der die Kinder auf dem Boden realistischer Zukunftserwartungen bleiben lässt.

Der Christliche Missionsdienst hat bereits zur Gründung von Vereinen "Ehemaliger" geführt, die genau in diesem Sinne ihre früheren Heime besuchen und den Kindern zeigen, was werden kann, wenn sie die angebotenen Chancen nützen.